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20 Kapitel 2 Im Reich der Inka Im Reich der Inka Cusco - „Nabel der Welt“ - nannten die Inkas die Hauptstadt ihres Anden-Reiches. Zahllose Relikte aus einer längst vergangenen Zeit sind Zeugnis, welch‘ technisch und kulturell hoch- entwickelte Gesellschaft dem spanischen Kolo- nialstreben im 16. Jahrhundert zum Opfer fiel. Zahlreiche der viel später von den Spaniern er- bauten Kirchen, Paläste und Gebäude wurden durch die recht häufigen Erdbeben zum Ein- sturz gebracht. Die von der Zerstörungswut der Eroberer verschonten, erdbebensicheren Inkatempel stehen dagegen noch heute. Neben den vielen Tempelruinen sind die unzähligen Feste und farbenprächtigen Märkte mit ihrem bunten Durcheinander immer einen Besuch wert. Mit einem „Bus economico“ (billiger Bus) fahren wir nach Cusco. Bei diesen Bussen ist der Name Pro- gramm: Mit drei Euro ist er sehr preiswert, dünstet aber eine bemerkenswerte Melange von Schweiß, Coca und anderen Gerüchen aus, auf die an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden soll. Teilwei- se fehlende Fensterscheiben und die kreischenden Bremsen sind hervorragend geeignet, um Passagie- ren auf 4.400 Meter Höhe das Frieren und in Ser- pentinen das Fürchten zu lehren. Nach 16 Stunden Höllenfahrt kann mich nur noch der Anblick der mitreisenden Indios bei Kräften halten, die bewun- dernswerterweise die ganze Zeit im Gang sitzend, stehend oder liegend zubrachten. Man kann nur staunen - sogar zwei Lamas waren mit an Bord!

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